Herzliche Gratulation den Spielern und dem Staff des EHC Illnau-Effretikon (EIE). Als neuer Leader kann der EIE samstags zum vorletzten (Heim)-Spiel des Jahres 2017 im heimischen Stadion Eselriet die Reservisten aus Bellinzona empfangen. Spielbeginn zur traditionellen Anspielzeit ist um 17 Uhr.

Bericht: Heinz Minder, Illnau

Seit vergangenem Samstag ist es nun also Tatsache: Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) hat sich verdientenmassen mit tollen und konstanten Leistungen und Resultaten die Tabellenspitze der Gruppe 1 erobert. Von seinen bisherigen zehn Meisterschaftspartien hat der EIE deren neun gewonnen. So viele, wie kein anderer Verein der Gruppe 1. Der zweifache Zweitliga-Meister Dürnten Vikings (2014/15 und 2015/16) und bisherige Leader bringt es auf acht, Luzern und der übernächste EIE-Gegner Bassersdorf kommen auf je sechs und Zug noch auf fünf Siege.

Zwei Spieltage stehen nun noch auf dem Meisterschaftsprogramm der Zweitligisten, bevor es am 16. Dezember (nach dem Heimspiel gegen Bassersdorf) in die wohlverdiente, kurze Festtagspause geht. Und samstags steht der EIE – als Leader – Bellinzona gegenüber. Die Tessiner verloren sonntags ihr Heimspiel gegen besagten, letzten EIE-Gegner – Bassersdorf mit 4:8 (2:3, 2:1, 0:4) und liegen zurzeit mit zehn Punkten auf dem siebten Zwischenrang, zwischen den punktegleichen Küsnacht und Neuling Sursee. In der Vorrunde unterlag Bellinzona der Mannschaft von Dieter Wieser am 1. Oktober mit 2:4 (1:1, 1:1, 0:2).

Dieter Wieser hat es unmittelbar an das Heimspiel seiner Mannschaft gegen Chiasso vom 18. November, das mit einem 5:4 Sieg seines Teams endete, «es kommen jetzt vielleicht die Partien, die sich allesamt gleichen könnten und ähnlich wie das heutige Spiel verlaufen könnten – harzig – denn wir treffen nun auf Mannschaften aus dem hinteren Tabellenfeld». Es seien zwar die sogenannt, wenigstens papiermässig ‘leichten’ Spiele. Doch leichte Spiele gibt es in dieser Meisterschaft nicht. Selbst nicht gegen das damalige Schlusslicht Chiasso, oder beispielsweise beim Aufsteiger Sursee (4. November, welches der EIE mit 9:5 zu gewinnen vermochte). Wiesers Aussage hat sich dann in Küsnacht und zuletzt in Seewen bestätigt. Beide letzte EIE-Partien fügten sich lückenlos an sich, zumindst was der Auftritt der beiden Gegner betraf. Destruktiv – auf Spielzerstörung und reinem Körpereinsatz aus.

«Gut, dass wir keine ernsthaft verletze Spieler haben», war die Aussage des EIE-Trainers nach der Partie in Seewen, die nach Ansicht von Dieter Wieser «wieder nach den alten Hockey-Regeln geleitet wurde». Unglaublich aber wahr. Die Schiedsrichter der 2. Liga bringen es scheinbar nicht auf die Reihe, eine einheitliche Regelinterpretation an den Tag zu legen. Heute so, morgen dann so. Noch immer verwirrend für die Spieler. Was gilt? Was nicht? Was ist erlaubt, was nicht mehr?

Und nun soll, gemäss Gery Büsser, Leiter der «Taskforce Concussion» bei Swiss Icehockey hart durchgegriffen werden, was Attacken gegen den Kopf der Spieler mit Folge von Hirnerschütterungen betrifft. So soll ein Check gegen den Kopf mindestens fünf Spielsperren mit sich ziehen. Einige Schiedsrichter tun sich scheinbar recht schwer mit der «Nulltoleranz». Für einige sind Spiele auf Zweitliga-Niveau eh schon zu schnell. Einiges entgeht den zwei Unparteiischen sicher im Verlaufe von drei Drittel. Meist sind es aber genau die entscheidenden Faktoren. In Seewen hiess es wohl: Einfach ‘spielen’ lassen (ohne Rücksicht auf Verlust). Einer, der seit einer Hirnerschütterung – im Heimspiel vom 14. Oktober gegen Zug – noch immer ausser Gefecht ist, ist Markus Cristelotti. Er trainiert seit einer Woche wieder – sein Einsatz ist momentan noch fraglicher. Weiter fehlen dürften bei Illnau-Effretikon Marc Andersen und Marco Vögeli, welche in dieser Saison bislang verletzungsbedingt, noch nicht zum Einsatz kamen, dazu Lionel Kuhn, wegen seiner Leisten-Verletzung, im vorletzten Match bei Küsnacht.

Hoffen wir, dass die Zuschauer im Eselriet zum Jahresabschluss nochmals zwei wirklich gute Hockeyspiele gegen Bellinzona und dann im Derby gegen Bassersdorf zu sehen bekommen.


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